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Der Koran zählt, nicht die Burka
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Wolke Offline
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Beiträge: 3.206
Registriert seit: Mar 2008
Bewertung 13
Beitrag: #1
Der Koran zählt, nicht die Burka
Hier nur ein Auszug aus einem Artikel, den man mal gelesen haben sollte:

[...]Die Unterdrückung der Musliminnen liegt keineswegs am Gewand, wie im Koran nachzulesen wäre. Denn nur dieses Buch enthält das Mohammed offenbarte Wort Allahs – im Gegensatz zu späteren Äußerungen des Propheten und allen anderen Interpretationen dieser heiligen Schrift.[...]

vollständiger Artikel: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau...cob=459161

LG Wolke

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02.01.2010 00:58
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Salima
Gast

 
Beitrag: #2
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Salam

Es wuerde nie jemand auf die Idee kommen einer Nonne zu verbieten
ihre Tracht zu tragen. Dabei ist sie aehnlich verhuellt wie eine Muslimin.
Sogar mit Kopfbedeckung.
Aber da spricht niemand von Unterdrueckung oder Zwang.
Wieso massen sich einige Politiker an, den Musliminen ihre Kleidung
verbieten zu wollen? Sie tragen sie schliesslich auch aus religioesen Gruenden.
Aber ihnen wird sofort unterstellt, das sie dazu gezwungen werden.
02.01.2010 09:43
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Maschi86
Gast

 
Beitrag: #3
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Also die Muslimas die ich kennengelernt haben, tragen ihre Kopftücher mit stolz und aus freiem Willen! Natürlich git es sicher auch die andere Seite aber die gibt es überall!!
Was die Burka angeht, bin ich geteilter Meinung! Aber es zu verbieten, steht uns nicht zu!!!

Wie auch in dem Artikel steht, das Sachen wie Ehrenmord, Zwangehen...nicht im Koran erwähnt werden, werden sie schon aber als haram!! Genauso wie Zeitehen auch eigentlich laut Koran verboten sind, und im Sunnitischen Glauben auch als haram gesehen werden. im Schiitischen aber praktiziert werden! Sorry leider bin ich nicht so gut im Beispiel Ayat bringen, aber ich weiß was ich gelesen habe!!

Es ist nunmal heutztage so, dass der Islam leider sehr auf das Kopftuch und die unterdrückung der Frau beschränkt wird. Nur leider hat das auch viel mit unwissenheit zu tun! So sehe ich das!! Denn der Islam ist sicher keine Religion der Unterdrückung oder ungerechtheit, aber was der Mensch daraus macht ist doch eine ganz andere Sache!

Ich fand einen Satz sehr gut: " Wenn ein Moslem seine Frau schlägt, heißt e sofort `typisch Islam` aber wenn ein katholischer Pfarrer seine Schützlinge vergewaltigt, sagt auch niemand `typisch Christentum`." Obwohl es ja im Moment doch schwer damit zu kämpfen hat!! Die Menschen sollten mehr zusammenrücken und sich mit den anderen Religionen beschäftigen und mal schauen, welche Gemeinsamkeiten es gibt und nicht nur welche unterschiede.

http://www.youtube.com/watch?v=IVTLDB-N2dI

Ehrlich aber wahr! Außerdem ist sie sehr sympatisch!!

Vor Hundert Jahren sind die Frau größtenteils noch mit Kopfbedeckung umhergelaufen, und da war das kein Problem!!

Wir sind alle Kinder Gottes, und wir glauben alle an den Gleichen Gott nur die Art und Weise wie, macht den Unterschied!
18.05.2010 02:13
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krümelchen Offline
Forum-Scriptor
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Beiträge: 581
Registriert seit: Mar 2009
Bewertung 3
Beitrag: #4
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Ein sehr guter Beitrag Maschi! Hut ab!

Ich finde auch man sollte jeder Muslima selbst überlassen ob sie Kopftuch, Naqib oder Burka tragen möchte. HAbe auch vor kurzem einen Beitrag im Fernsehen gesehen, wo eine konvertierte Muslima über ihre Erfahrung im tragen eines Niqab berichtet hat. Sie meinte es ist für sie auch eine Art Schutz mit dem sie sich einfach wohl fühlt. Für sie ist es das richtige.

Für mich als Muslima würde z.B. in Deutschland nie in Frage kommen Kopftuch zu tragen, weil ich immer das Gefühl hätte angestarrt zu werden.

Aber das muss jeder für sich entscheiden und Allah allein weiß was richtig ist.

Wasalam Krümelchen

[Bild: 0.png]
18.05.2010 07:10
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Anny23
Gast

 
Beitrag: #5
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Mich würde in Anbetracht der Diskussion interessieren, welche Kleidung ihr tragt: Traditionelle oder rein westliche?
Und gibt es einen Unterschied, wenn ihr hier oder in Tunesien seid?
Ich habe das Gefühl, meinem Freund würde es sehr gefallen, wenn ich nicht nur westliche Sachen anziehe.
Er hat mir im letzten Urlaub ein wunderschönes, tunesisches Festgewand geschenkt und hat sich super gefreut, als ich ihm Fotos geschickt hatte als ich es anhatte. Ich kann mir aber nicht vorstellen meine westliche Kleidung abzulegen. So bin ich z.B. auch christlich katholisch und werde es bleiben- ein Kopftuch käme deshalb nie in Frage.
18.05.2010 09:23
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krümelchen Offline
Forum-Scriptor
****

Beiträge: 581
Registriert seit: Mar 2009
Bewertung 3
Beitrag: #6
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Salam Anny,

ich halte es so, dass ich mich "normal" kleide aber halt nicht offenherzig - sprich bei weiterem Ausschnitt noch ein Top drunter und auch keine kurzen Röcke oder Kleider. Wobei ich das bei meiner Figur sowieso nicht anziehen würde redface Wink
Bringe mir von Tunesien immer gerne Jibbas mit, die ich in meiner Freizeit gerne trage, oder auch wenn wir in Tunesien sind. Finde ich super bequem und praktisch.

lg krümelchen

[Bild: 0.png]
18.05.2010 10:30
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Ahmed
Gast

 
Beitrag: #7
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
(02.01.2010 09:43)Salima schrieb:  Es wuerde nie jemand auf die Idee kommen einer Nonne zu verbieten
ihre Tracht zu tragen. Dabei ist sie aehnlich verhuellt wie eine Muslimin.
Sogar mit Kopfbedeckung.
Aber da spricht niemand von Unterdrueckung oder Zwang.
Wieso massen sich einige Politiker an, den Musliminen ihre Kleidung
verbieten zu wollen? Sie tragen sie schliesslich auch aus religioesen Gruenden.

Nonnen tragen ihre Tracht (Habit) als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zu einem kontemplativen Orden, also einer bestimmten Gruppierung innerhalb der christlichen Kirche. Sie tragen den Habit NICHT, weil sie Christen sind oder dies zeigen wollen und auch NICHT, weil sie einer Kleidungsvorschrift der Religion (sondern nur dieses Ordens, den jeweiligen Orden erkennt man z.B. an der Farbe der Tracht und es gibt auch Orden OHNE Habit) folgen - dasselbe trifft natürlich auch für Mönche zu. Der Habit soll übrigens Bescheidenheit und Demut ausdrücken und ist deshalb in einfachen Materialien und Schnitten gehalten.

Vergleichbar wäre dies, wenn auch nur bedingt, mit einem Hajj, also einem Mitglied der Gruppe derjenigen, die eine Pilgerreise nach Mekka unternommen haben und deshalb ein bestimmtes Gewand tragen.
Noch einmal: Es geht hier um ein Mitglied einer bestimmten Gruppe INNERHALB einer Religion und nicht um ein bloßes Mitglied der Religion.

Ebenfalls nennen könnte man Trachten von kirchlichen Würdenträgern, wie Pfarrer, Bischöfe usw. die die Kleidung jedoch als Zeichen ihrer Funktion tragen (wie auch ein jüdischer Rabbi). Auch hier gilt die Kleidervorschrift nicht für alle Mitglieder einer Religion, sondern nur für die Angehörigen einer ganz bestimmten Gruppe innerhalb dieser Religion.

Zusammenfassend kann man die Tracht aller dieser Personen auch "Uniform" nennen.

Schauen wir nun zu weiblichen Muslimen. Da gibt es welche mit Kopftuch, welche ohne Kopftuch, welche mit Nikab und welche ohne Nikab, welche mit Burka und welche ohne Burka. Keines dieser Kleidungsstücke kann also eindeutig dem Merkmal "Muslim" zugeordnet werden (allenfalls einer bestimmten regionalen Gruppierung) und insofern ist die Verknüpfung "Muslima = Kopftuch" eindeutig falsch.

Wenn diese Verknüpfung aber falsch ist, dann kann man nicht damit argumentieren, daß das Kopftuch zur islamischen Religion gehört - denn wenn es so wäre, dann würde jede muslimische Frau, in jedem Land, es tragen. Das Kopftuch ist auch kein Nachweis für "strikten" Islam, denn ich kenne persönliche mehrere strikte Muslimas, die dennoch kein Kopftuch tragen, weil dies nach ihrer Auffassung nicht vom Koran gefordert ist. Man KANN damit argumentieren, daß es eine freie Wahl eines Kleidungsstückes ist, also eine Modererscheinung darstellt - doch diese Argumentation habe ich bislang noch niemals gehört und sie hat (aus moslemischer Sicht) dann auch den Nachteil, daß man ihre Akzeptanz nicht fordern kann (ähnlich, wie es in einem Büro kaum akzeptiert würde, daß ein Mitarbeiter dort eine Pudelmütze oder Skimaske trägt).

Kopftuch und Burka sind also etwas anderes als "religiöse Kleidungsstücke" - wobei ich es jetzt hier offenlasse, ob es ein Zeichen bewußter Abgrenzung (GEGEN andere, oder VON anderen) oder der demonstrativen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe darstellt bzw. als Frauenmode verstanden wird. .
18.05.2010 10:45
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durcheinander Offline
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Bewertung 0
Beitrag: #8
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Für mich ist es es riesiger Unterschied, ob man das Gesicht erkennt oder nicht! Und für mich hat die Burka absolut nichts mit dem Koran und mit der Religion zu tun.
Deshalb muss ich es auch gar nicht haben, wenn jemand total verhüllt neben mir rumläuft. Ich möchte bitteschön wissen, mit wem ich es zu tun habe. Das hat auch etwas mit Anstand zu tun. Gehe ich mit dem Motorradhelm einkaufen?
Religionsfreiheit ja, aber den Zusammenhang mit der Burka sehe ich definitiv nicht.
Gerade bei uns in der Schweiz geht es hier nur noch um pure Provokation von Konvertiten mit Identitätsproblem.
18.05.2010 10:57
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Ahmed
Gast

 
Beitrag: #9
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
(18.05.2010 10:57)durcheinander schrieb:  Gehe ich mit dem Motorradhelm einkaufen?

Wer weiß - wenn Dein Gott HARLEY-DAVIDSON hieße, dann vielleicht. Smile
18.05.2010 11:04
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durcheinander Offline
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Beitrag: #10
RE: Der Koran zählt, nicht die Burka
Ouuh ja! Das ist eine feine Idee, falls mir mal langweilig sein sollte.
Mal so zur Bank gehen...Tongue
18.05.2010 11:16
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