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Geh dahin zurück, wo du herkommst
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Hanuna Offline
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Beitrag: #31
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
(20.08.2011 22:12)saharni schrieb:  
Zitat:Und während es in der islamischen Welt durchaus Bewegungen gibt, die einen modernen, weltoffenen Islam anstreben und teilweise auch leben drängen einige Konvertierte eher in Richtung Mittelalter.

Zitat:Da gibt es alle Facetten der Frömmigkeit, wie immer.


Reine Neugier, an welcher Rechtsschule orientierst du dich ?


Ich gehöre bewusst keiner Rechtschule an, ich bin einfach Muslima und lese von jeder etwas, und entscheide dann, was ich am besten finde...so ungefähr..das hat sich damals so ergeben, nachdem mit jeder etwas "von seiner Rechtschule" erzählen wollte...
So große Unterschiede soll es da eigentlich auch nicht geben, bei den Rechtschulen. Es ist nicht so wie bei den Shiiten, da gibt es große Unterschiede und auch mit Shiiten kann ich normal umgehen, auch wenn ich glaube, dass bei denen einiges falsch interpretiert wurde (z.B. Zeitehe)...

Was hast du denn gedacht? (ich kanns mir fastttt denken Wink )

„Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit
meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“
20.08.2011 22:31
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UmmAnisa Offline
Kairouana
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Beitrag: #32
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Hallo chebika,
Zitat:Ja hat sie UmmAnisa......sie ist vergangenen Ramadan zum Islam übergetreten,also auch Kopftuchträgerin und hat behauptet sie hätte in diesem Monat den Koran auswendig gelernt und da würden wir nicht mehr zu ihr passen.......und das ist wohl der größte Schwachsinn,denn nicht mal ein Iman in der Moschee kann zu 100 % den Koran auswendig.
Aber ich bin nicht böse,das sie den Kontakt angebrochen hat,denn auf solche Menschen kann ich verzichten
Ja ich kann das auch nicht nachvollziehen,also warum Sie das getan hat!
Ich könnte mir Vorstellen das sie vll. nicht so eine starke Persönlichkeit hat oder noch nicht so gefestigt ist hmm
Also lieber alles abbrechen, als ständig Erklärungen abgeben zu müssen bzw sich Rechtfertigen zu müssen, wie gesagt könnte es mir so denken,
kenne Sie ja aber nicht und möchte deshalb auch nicht Urteilen Wink
Das mit dem Koran, ich sag mal nichts ist Unmöglich Cool aber das wäre sehr sehr schwer in einem Monat,ich hab mal von einem Afrikaner gehört, der ist in Ägypten Konvertiert und hat den Koran in 3 Monaten Auswendig gelernt,also wo eine Wille ist,ist bestimmt auch ein weg, vll. hatte sie sich ja vertan und meinte, sie hat den ganzen Koran gelesen??!!Big Grin

Zitat:UmmAnis,auch nicht moslemische Menschen haben genug Gesprächsthemen,es muß nicht nur um Religion gehen,ich bin keine Moslemins,aber wenn mich etwas interessiert dann hinterfrage ich und es kommen interessante Gespräche zu stande,denn auch die Mosleme interessieren sich für westliche Einstellungen,wenn sie normalvernünftige Gläubige sind.

hehe Du bist so verpocht mit den freunden Smile
Also wie gesagt ich lauf nicht durch die Welt und denke mir Oh Nein kein Nicht Muslim darf mit mir befreundet sein,wenn sich was ergibt,ergibt es sich eben.
Eigentlich hab ich auch noch nie viele Deutsche bzw Nicht Muslimische Freunde gehabt, was eher alles zufällig war!!!
Meine beste Freundin vor der Einschulung war Polin-Nicht Muslima,mein erster Kontakt zufällig so zu sagen war dann bei der Einschulung, da lernte ich dann meine andere beste Kindsfreundin kennen,Türkin-Muslima,somit hatte ich auch die ersten einblicke im Islam!!
So ging es eigentlich mein ganzen Leben weiter Smile
Meine andere beste Freundin in der Oberschule Ital.-Katho. mit ihr ging die Freundschaft nie aus,sondern die Wege trennten sich gezwungener masse,2 Jahre später traf ich sie zufällig und Sie war auch Konvertiert lol
Und wie schon gesagt ich kann mich eigentlich mit jedermann über Gott und die Welt Unterhalten , aber für Privates ect. klappt das mit Muslimen einfach besser,weil Sie einiges besser verstehen und auch erleben usw usw usw
Ich hoffe du verstehst was ich meine Smile

20.08.2011 23:59
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Karamousa Offline
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Beitrag: #33
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
[/quote]Zitat:
Nach meiner Erfahrung ist es oft so, dass Konvertiten ihren neuen Glauben sehr fleißig ausüben,
Zitat:[quote]JA, weil sie sich selbst dafür entschieden haben, im Gegensatz zu vielen, für die der Islam oft nur eine Identitätssache ist, die aber von der Religion an sich nicht allzu viel mitbekommen. Genauso ist sicherlich, wenn jemand bewusst anfängt, den Islam zu praktizieren. DA sagt man auch "er/ sie ist zurückgekehrt, revertiert" weil die Person sich vorher kaum mit der Religion auseinander gesetzt hat.
Genauso ist es ja häufig mit den "Christen", es gehört zur Identität, "ich BIN Christ, ja" aber die Bibel lesen, Fasten an Ostern, etc. ???
Zur Identität gehört es aber trotzdem bei vielen, Christ zu sein.
Und genauso sind viele "Muslime", es gehört bei ihnen dazu, sie sind in den Islam hineingeboren, ihre Eltern sind Muslime, sie gehen aber nicht zur Moschee, sie kennen den Koran nicht und essen kein Schwein - das wars. Auch hier ist es nicht Religiösität, sondern ein teil ihrer Identität - mehr auch nicht.
Ja, deine These der Identitätsfrage würde ich zum Großteil unterstützen.
Viele, die sich offiziell selbst Christen nennen, machen sich über Menschen, die die Religion tatsächlich praktizieren und gläubig sind lustig.
Aber auch der am wenigsten praktizierende Moslem wird in den allermeisten aller Fälle zumindest an Gott glauben.


Zitat:Und solche Menschen wirken auf euch sicherlich sehr modern und offen, aber warum ist die Frage?
Zu glauben ein Muslim wäre modern, weil er Schwein isst in Discos geht und Alkohol trinkt, ist ein Trugschluss.
Mit dem modernen und weltoffenen Islam meine ich persönlich etwas völlig anderes. Für mich zeichnet er sich dadurch aus, dass Gleichheit und
Menschenwürde, Demokratie und Entscheidungsfreiheit, Toleranz und Zugeständnisse anderen Religionen gegenüber keine Gegensätze zur Religion darstellen. Ein Grundsatz des Islam ist: Es gibt keinen Zwang in der Religion. Dieses Prinzip sollte hochgehalten werden.
Ein moderner, weltoffener Islam sollte es schaffen in unserer heutigen Welt zu existieren, ohne sich zu isolieren und auch ohne seine eigenen Regeln zu verraten. Diese Religion kann durchaus an die Moderne angepasst werden, ohne sich selbst zu verlieren. Es ist kein religiöses Muss sich an Werten des Mittelalters zu orientieren.


Zitat:[b]Habe NIE erlebt, dass sich Herr Vogel einem anderen Menschen überlegen zeigt, er polarisiert, ja natürlich, er sagt seine Meinung offen und direkt und das passt vielen nicht.
Als ich vor längerer Zeit erstmals auf Herrn Vogel hingewiesen wurde, mit den Worten: Da ist ein Konvertit, der sehr interessante Videos zum Thema Islam macht, schaute ich mir ohne irgendwelche Vorbehalte einiges von ihm auf Youtube an. Was mir sofort aufgefallen ist, ist diese aggressive Art. Das war für mich sehr abschreckend.
In einigen seiner Videos zeigt er ganz offensichtlich, dass er sich Nichtmuslimen, aber auch allen gebürtigen Muslimen, die nicht so konsequent Leben wie er, überlegen fühlt.

Zitat:Es gibt Menschen, die nehmen es ernster, andere nehmen es lockerer.
Klar kann ein Konvertit sich in Ideale verrennen, da gebe ich dir Recht, aber hier ein Pauschalurteil zu fällen...damit wäre ich vorsichtig.
Wenn du mir vorwerfen willst, dass ich ein Pauschalurteil gefällt hätte, solltest du meinen Beitrag noch einmal lesen. Ich spreche grundsätzlich NIE von DEN XYZ, bestimmte Verhaltenmuster sind bei bestimmten Gruppierungen aber öfter zu finden als bei anderen und da sollte man auch drauf hinweisen dürfen.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass es Konvertiten gibt, die sich als die Auserwählten sehen und sich als etwas besonderes fühlen und dies auch offen zeigen.
Ich hatte mir z.B. vor einigen Jahren einiges an Literatur über den Islam besorgt. Ein Buch wies latent immer wieder darauf hin, dass sich Deutschkonvertiten von arabischen und türkischen Moslems fernhalten und mit anderen nichtislamischen Deutschen nur in Kontakt bleiben sollten, um diese zu bekehren, arabische Kleidungs und Essgewohnheiten meiden sollten und auch ihrer Auffassung von Islam keinen Glauben schenken sollten.
So etwas finde ich schade, denn gerade die Deutschen Muslime könnten sehr viel für eine Annäherung der Kulturen tun und zeigen, dass der Islam eben nicht auf Djihad, Ehrenmorden und Frauenunterdrückung basiert.
Es blieb übrigens nicht so subtil, nicht nur zwischen den Zeilen wurde deutlich, dass der Verfasser sich gebürtigen Muslimen überlegen fühlte.
Das Buch landete dann da, wo auch Imens CD-Sammlung ihr Ende fand.
Der Autor war übrigens !Überraschung! ein zum Islam konvertierter Deutscher, dessen Namen mir leider entfallen ist.

Weißt du, Religion ist Privatsache, wenn jemand seine Religion praktiziert und dadurch sein Seelenheil findet, ist das im Normalfall eine sehr schöne, positive Sache, solange es nicht in Richtung Extremismus geht.

Freitag der 14 Januar, 2011, der Tag der in die Geschichte eingehen wird

http://www.youtube.com/user/TheWelp83?feature=mhum
21.08.2011 10:27
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Hanuna Offline
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Beitrag: #34
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Viele, die sich offiziell selbst Christen nennen, machen sich über Menschen, die die Religion tatsächlich praktizieren und gläubig sind lustig.
Aber auch der am wenigsten praktizierende Moslem wird in den allermeisten aller Fälle zumindest an Gott glauben.

Ja, da hast du recht. Sind auch meine Erfahrungen, ein gläubiger und praktizierender Christ scheint für viele einen seltsamen Beigeschmack zu haben...so nach dem Motto: Hm, alles ok bei dem, so psychisch etc. ?
Ich denke, dass liegt auch an dem Bild das von den Medien vermittelt wird.
Man hat ja die Evolutionstheorie, Glaube ist daher was für Omi.
So ungefähr. Glaube spielt in unserer Gesellschaft eben eine ganz andere Rolle als z.B. Italien, Spanien oder eben den islamischen Ländern.
Auch damit, dass selbst ein nicht praktizierender Muslim zumindest an Gott glaubt, hast du vollkommen Recht. Habe bisher nur einen Afghanen kennengelernt, der sich von Gott öffentlich distanziert hat. Der junge Mann hatte einen Kiosk, an dem meine A-kollegen und ich uns damals immer einen Snack geholt hatten und hat oft seinen Unmut über den Islam kundgetan. Die meisten Menschen, die offiziell Apostaten sind, sollen übrigens Iraner sein - Oh, Wunder. rollyes Die Frage ist aber auch, wer sich denn öffentlich dazu bekennen würde, Apostat zu sein...


Zu glauben ein Muslim wäre modern, weil er Schwein isst in Discos geht und Alkohol trinkt, ist ein Trugschluss.
Mit dem modernen und weltoffenen Islam meine ich persönlich etwas völlig anderes. Für mich zeichnet er sich dadurch aus, dass Gleichheit und
Menschenwürde, Demokratie und Entscheidungsfreiheit, Toleranz und Zugeständnisse anderen Religionen gegenüber keine Gegensätze zur Religion darstellen. Ein Grundsatz des Islam ist: Es gibt keinen Zwang in der Religion. Dieses Prinzip sollte hochgehalten werden.
Ein moderner, weltoffener Islam sollte es schaffen in unserer heutigen Welt zu existieren, ohne sich zu isolieren und auch ohne seine eigenen Regeln zu verraten. Diese Religion kann durchaus an die Moderne angepasst werden, ohne sich selbst zu verlieren. Es ist kein religiöses Muss sich an Werten des Mittelalters zu orientieren.


Teilweise genau meine Worte und ich finde, dass du mit vielem sehr recht hast.
Es gibt keinen Zwang und trotzdem zwingen die Saudis ihre Frauen hinter einen Niqab und verbieten ihnen Auto zu fahren..lol..Vom Iran wollen wir garnicht sprechen. Ich hab da meine ganz eigene Meinung zu.Sad
Andererseits muss es in islamischen Ländern erlaubt sein, sich komplett zu verschleiern, denn für einige Frauen gehört das einfach dazu.
Auch wenn ihr es befremdlich findet, was ich durchaus auch verstehen kann, bin ja selbst erst seit einigen Jahren Muslima und hatte als unwissende Person immer Mitleid mit diesen Frauen, ist es doch ein Fakt, dass einige Frauen den Niqab tragen, um die Praxis ihrer Religion zu vervollständigen - und dieses Recht, die Ausübung der Religion, ist ein Menschenrecht. Solange sie niemanden schadet, ist es doch okay, auch wenn ihr es nicht nachvollziehen könnt, oder nicht?

Und mal ganz ehrlich, dass Frankreich den Niqab verboten hat, ist eher ein politisches Symbol, eine Stellungnahme gegen die "Islamisierung", denn die wenigen Frauen, die dort den Niqab tragen (um die 500 in F,glaub ich) könnte man auch freundlich übersehen.Rolleyes
In F sollen auch normale Kopftücher in Schulen verboten sein, wie findest du denn das?



Was mir sofort aufgefallen ist, ist diese aggressive Art. Das war für mich sehr abschreckend.
In einigen seiner Videos zeigt er ganz offensichtlich, dass er sich Nichtmuslimen, aber auch allen gebürtigen Muslimen, die nicht so konsequent Leben wie er, überlegen fühlt.

Ja, er bedient sich einer klaren und deutlichen Sprache, das ist richtig, und das ist nicht für jedermann etwas, auch nicht für jeden Muslim, aber von Überlegenheit habe ich bisher nichts mitbekommen, vor allem da Hochmut eine Sünde ist...Und kann ich nur sagen, dass ich NIE einen Aufruf zur Gewalt oder Ähnliches von ihm gehört habe. Ja, er ist ein streng praktizierender Muslim, aber solange er nicht gegen das Grundgesetz verstößt, kann man ihm da doch wohl keinen Vorwurf machen - außerdem hat er viele Brüder von der Straße geholt und das rechne ich ihm als Menschen sehr hoch an - machaAllah.
Schau, für ihn ist es so: Er glaubt, dass der Islam allen Menschen NUR Gutes bringt und das Seelenheil bedeutet. Deshalb will er seine Message verbreiten. Er hat also eine positive Intention, genau wie die Zeugen Jehovas. Die glauben ja, so habe ich gehört, dass es im Paradies nur 100.000 Plätze geben soll, von daher kommen ja nach deren Meinung auch viele Menschen in die Hölle und davor wollen die uns bewahren, deshalb stehen die an den Straßenecken herum...klar kann es passieren, dass sie jemanden nerven, aber naja, mir gegenüber sind sie immer sehr höflich und ich kann ja die Straßenseite wechseln. Genauso muss ja niemand Pierre Vogel zuhören, aber wie viele Menschen sind zum Islam gekommen und haben darin wirklich einen neuen Anfang gefunden und sind glücklich geworden? Glaub mir, dass sind sehr, sehr viele.
Solange Hass und Fanatismus nicht in den Predigten vorkommen, ist es doch völlig okay, oder?

Schau mal hier, da sieht man nur einen Fall, wie der Islam den Menschen helfen kann:



Habe persönlich schon einige Fälle kennengelernt, in welchen die Konversion Menschen in schlimmen Lebenslagen geholfen hat, Depressionen sind nur eine davon...Mag daran liegen, das der Mensch meistens erst nach Gott ruft, wenn er "ertrinkt".
Zurück zum Thema:

Ich persönlich mag die Vorträge von Abu Jibril am liebsten hören, er ist allerdings auch Diplom - Sozialpädagoge und beschäftigt sich eher mit Themen, die für mich häufig sehr interessant sind, wie Frauen, Familie, Ehe usw.

Klar kann ein Konvertit sich in Ideale verrennen, da gebe ich dir Recht, aber hier ein Pauschalurteil zu fällen...damit wäre ich vorsichtig.[/quote]
Wenn du mir vorwerfen willst, dass ich ein Pauschalurteil gefällt hätte, solltest du meinen Beitrag noch einmal lesen. Ich spreche grundsätzlich NIE von DEN XYZ, bestimmte Verhaltenmuster sind bei bestimmten Gruppierungen aber öfter zu finden als bei anderen und da sollte man auch drauf hinweisen dürfen.

Ja, ist auch richtig und ich meinte nicht DICH, mit Pauschalurteilen, sondern die Allgemeinheit.
Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass es Konvertiten gibt, die sich als die Auserwählten sehen und sich als etwas besonderes fühlen und dies auch offen zeigen.
Hmm, habe ich bisher nicht. Das vorherrschende Gefühl der Konvertiten, die ich kenne, ist Dankbarkeit.


Ich hatte mir z.B. vor einigen Jahren einiges an Literatur über den Islam besorgt. Ein Buch wies latent immer wieder darauf hin, dass sich Deutschkonvertiten von arabischen und türkischen Moslems fernhalten

und mit anderen nichtislamischen Deutschen nur in Kontakt bleiben sollten, um diese zu bekehren

Was ist das denn für ein Schwachsinn? Nationalismus hat im Islam nichts zu suchen!!Hast du den Verfasser auch wirklich richtig verstanden? Sad Wenn, dann verstehe ich das nicht!
Solange die Nichtmuslime den Islam respektieren, spricht nichts gegen Kontakt, man soll nur schauen, dass man sich nicht verleiten lässt z.B. zu trinken etc...Meine ganze Familie ist nicht-muslimisch! Der Islam schreibt mir Barmherzigkeit ihnen gegenüber vor! Ich kenne einige Fälle, in denen sich z.B. das Mutter-Tochter Verhältnis durch den Islam sehr gebessert hat, weil die Tochter als Konvertitin im Umgang mit den Eltern einfach anders wurde - nachsichtig, fürsorglich und eben barmherzig. Natürlich gibt es auch andere Fälle, z.B. dass später kein Kontakt mehr besteht; eine Familie ließ ihre Tochter, eine Freundin von mir, wegen ihrer Konversion verprügeln und vom Clan wurde ihr mit dem Tode gedroht. Waren allerdings kurdische Yeziden! Wie man sieht gibt es nichts, was es nicht gibt!


, arabische Kleidungs und Essgewohnheiten meiden sollten und auch ihrer Auffassung von Islam keinen Glauben schenken sollten.
???
Nie gehört!


So etwas finde ich schade, denn gerade die Deutschen Muslime könnten sehr viel für eine Annäherung der Kulturen tun und zeigen, dass der Islam eben nicht auf Djihad, Ehrenmorden und Frauenunterdrückung basiert.


Richtig, Frauenunterdrückung und Ehrenmorde haben NICHTS mit Islam zu tun. Djihad bedeutet einfach Anstrengung auf dem Weg ALLAHs, viele Gelehrte bezeichnen den Kampf gegen das eigene Ego als den größten Djihad, wenn du z.B. freundlich bleibst, obwohl du explodieren könntest vor Wut, weil du dich um ALLAHs Willen gut benehmen willst, ist das ein Dschihad. Hat also sehr wohl was mit Islam zu tun. Aber nicht, unschuldige Zivilisten und Frauen und Kinder per Selbstmord zu töten, da hast du Recht, das ist unislamisch und schrecklich.( Mal offtopic: Ich persönlich glaube, dass grade in Palästina etc. die Psyche eine große Rolle spielt. Die Menschen leben schon IMMER im Krieg, Kinder sterben um sie herum, sie sind bettelarm und erleben die schrecklichsten Dinge...die Folge sind sicher auch post-traumatische Belastungsstörungen, Psychosen , Depressionen etc.
Ein deutsches Gericht würde bestimmt sogar viele versuchte "Selbstmordattentäter" wegen Unzurechnungsfähigkeit freisprechen..aber Fakt ist und bleibt, das der Islam den Selbstmord verbietet.) Gegen die Großmacht Israel und das Unrecht anzukämpfen, das diesem Volk geschieht, ist jedoch aus jeder Perspektive zu rechtfertigen! Das würde D nicht anders machen.
Also gibt es einen islamischen Djihad? Ja, es gibt ihn. Aber Terror und Unschuldige, Frauen und Kinder zu töten, hat nichts damit zu tun.
Mögen die Menschen, alle unschuldigen Juden UND Muslime, dort eines Tages in Frieden leben können. Amin.



Es blieb übrigens nicht so subtil, nicht nur zwischen den Zeilen wurde deutlich, dass der Verfasser sich gebürtigen Muslimen überlegen fühlte.

Hochmut ist nicht erlaubt im Islam, wie gesagt.Komisch...



Weißt du, Religion ist Privatsache, wenn jemand seine Religion praktiziert und dadurch sein Seelenheil findet, ist das im Normalfall eine sehr schöne, positive Sache, solange es nicht in Richtung Extremismus geht.

Oh ja, da gebe ich dir mal wieder zu 100% Recht.
Ist eine sehr schöne Sache, solange man das Gleichgewicht halten kann und grade neuen Konvertiten kann das vielleicht manchmal anfangs schwer fallen. Aber das Gefühl, diskriminiert, abgelehnt und missverstanden zu werden, die allgemein islamfeindliche Stimmung in Europa und bestimmte Konflikte (wie Palästina - Israel) schüren das Feuer dazu. Ein allgemein offenes Klima und Dialog sind meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass sich Menschen "radikalisieren", denn wenn man diesen Menschen das Gefühl gibt, ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft zu sein, kommen sie sicherlich nicht so einfach auf "andere" Gedanken, als wenn sie wie ein Feind behandelt werden.Sad
Das soll jetzt nicht heißen, dass die Gesellschaft Schuld am Extremismus hat, nein, da spielt sicher die individuelle Lebensgeschichte, Sozialisation, Genetik etc. des Individuums die größte Rolle, doch, wie gesagt, diese Umstände schüren das Feuer.
Sad


Liebe Grüße,
bin gespannt auf Deinen nächsten Post!

„Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit
meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“
21.08.2011 15:34
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Brigit
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Beitrag: #35
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Hanuna, du sprichst an, dass in Frankreich an den Schulen sogar normale Koptücher verboten seien.
Dies ist sogar in der Türkei so, obwohl dort 99 % Muslime leben.
21.08.2011 16:32
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Hanuna Offline
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Beitrag: #36
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
(21.08.2011 16:32)Brigit schrieb:  Hanuna, du sprichst an, dass in Frankreich an den Schulen sogar normale Koptücher verboten seien.
Dies ist sogar in der Türkei so, obwohl dort 99 % Muslime leben.

Ja.
Schrecklich.
Was soll ich dazu sagen?
Also laut Wiki wurde der Hijab an den Unis in der Türkei 2008 erlaubt, aber es soll da wieder Gesetzeskonflikte geben, in Tunesien ist es heute auch erlaubt, meine Cousinen tragen auch Hijab und studieren.
Ich habe nicht viel Ahnung von dem Thema, ehrlich gesagt und will mich da nur vorsichtig zu äußern, aber könnte das Verbot nicht etwas mit dem wirtschaftlichen Beziehung der islamischen Länder mit dem Westen zu tun haben? Weiß da jmd mehr zu?
Auf jeden Fall ist es traurig.

„Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit
meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“
21.08.2011 16:38
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Karamousa Offline
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Beitrag: #37
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Zitat:Es gibt keinen Zwang und trotzdem zwingen die Saudis ihre Frauen hinter einen Niqab und verbieten ihnen Auto zu fahren..lol..Vom Iran wollen wir garnicht sprechen. Ich hab da meine ganz eigene Meinung zu.Sad
Ja, und genau das sind dann die Dinge, die die Vorstellung von Islam in westlichen Ländern oft prägen.
Ich habe letztens einen interessanten Bericht gesehen, in dem es hieß, dass das Leben in vielen arabischen Ländern unmittelbar nach der Manifestation des Islams wesentlich moderner war als heutzutage.
Zitat:Andererseits muss es in islamischen Ländern erlaubt sein, sich komplett zu verschleiern, denn für einige Frauen gehört das einfach dazu.
Auch wenn ihr es befremdlich findet, was ich durchaus auch verstehen kann, bin ja selbst erst seit einigen Jahren Muslima und hatte als unwissende Person immer Mitleid mit diesen Frauen, ist es doch ein Fakt, dass einige Frauen den Niqab tragen, um die Praxis ihrer Religion zu vervollständigen - und dieses Recht, die Ausübung der Religion, ist ein Menschenrecht. Solange sie niemanden schadet, ist es doch okay, auch wenn ihr es nicht nachvollziehen könnt, oder nicht?
Eine Vollverschleierung in islamischen Ländern zu verbieten macht keinen Sinn, das sehe ich genauso wie du. Mich stört es auch nicht weiter, wenn mir vollverschleierte Frauen hierzulande über den Weg laufen, jeder, wie er es möchte, wenn auch die Rechtsschulen darüber streiten, ob ein Ganzkörperschleier nun wirklich vorgeschrieben ist.
Ich persönlich empfinde das als widernatürlich, ich möchte den Wind in Gesicht und Haaren spüren und mich ungehindert bewegen können, aber wer sich nur so wohl fühlt soll sich so kleiden.
Das der Islam immer wieder, gerade in dieser Hinsicht von Männern missbraucht wird ist leider ein Fakt, kann aber auch nicht von Verschleierungsverboten von westlicher Seite aus geändert werden. Da sind die Frauen selbst gefragt. Emanzipation geschieht nicht von alleine und nicht aufgrund äußeren Drucks.

Zitat:In F sollen auch normale Kopftücher in Schulen verboten sein, wie findest du denn das?
Finde ich schlecht, denn das wird zur Folge haben, dass sich viele Menschen noch mehr in ihre Parallelgesellschaften zurückziehen.
Ich finde übrigens dass:
Zitat:Hanuna, du sprichst an, dass in Frankreich an den Schulen sogar normale Koptücher verboten seien.
Dies ist sogar in der Türkei so, obwohl dort 99 % Muslime leben.[quote]
ist auch kein Argument, das ein Kopftuchverbot rechtfertigt, zumal die Beweggründe der beiden Länder jeweils völlig andere sind.
[quote] Genauso muss ja niemand Pierre Vogel zuhören, aber wie viele Menschen sind zum Islam gekommen und haben darin wirklich einen neuen Anfang gefunden und sind glücklich geworden? Glaub mir, dass sind sehr, sehr viele.
Solange Hass und Fanatismus nicht in den Predigten vorkommen, ist es doch völlig okay, oder?
Tja, ich denke über Pierre Vogel kann man sich lange und ausgiebig streiten. Bei mir kommt da einfach nix Positives rüber, von der Art her mit dieser Häme und dem wie mir scheint bösartigem Spott hab ich da überhaupt keinen Draht zu. Ich habe Menschen kennengelernt, die gerne über den Islam reden und wenn sie es tun finde ich eine Euphorie und gleichzeitig eine ausgeprägte Güte in ihren Augen.
Wenn sie erzählen habe ich nie das Gefühl, dass sie verurteilen sondern das sie ihr Wissen einfach gerne teilen.
Es braucht auch keinen Pierre Vogel um zum Islam zu finden. Diese Strömung ist längst nicht für jeden etwas.


Zitat:Habe persönlich schon einige Fälle kennengelernt, in welchen die Konversion Menschen in schlimmen Lebenslagen geholfen hat, Depressionen sind nur eine davon...Mag daran liegen, das der Mensch meistens erst nach Gott ruft, wenn er "ertrinkt".
Ja, dass denke ich auch, viele haben endlich ihren Sinn des Lebens gefunden.


Zitat:[b]Was ist das denn für ein Schwachsinn? Nationalismus hat im Islam nichts zu suchen!!Hast du den Verfasser auch wirklich richtig verstanden? Sad Wenn, dann verstehe ich das nicht!
Ich maße mir an, ein recht gutes Textverständnis zu haben und den Verfasser richtig zu verstehen war nicht schwierig, schließlich hat er seine Message immer wieder mit anderen Worten wiederholt.


Zitat:[b]Richtig, Frauenunterdrückung und Ehrenmorde haben NICHTS mit Islam zu tun. Djihad bedeutet einfach Anstrengung auf dem Weg ALLAHs, viele Gelehrte bezeichnen den Kampf gegen das eigene Ego als den größten Djihad, wenn du z.B. freundlich bleibst, obwohl du explodieren könntest vor Wut, weil du dich um ALLAHs Willen gut benehmen willst, ist das ein Dschihad. Hat also sehr wohl was mit Islam zu tun. Aber nicht, unschuldige Zivilisten und Frauen und Kinder per Selbstmord zu töten, da hast du Recht, das ist unislamisch und schrecklich.
Leider werden solche Schreckenstaten von einigen Extremisten propagiert
und von ihnen untrennbar mit dem Islam verbunden.
Ein weiteres Problem ist die Vermischung von Traditionen und Religion, die sich teilweise widersprechen aber nicht aufgegeben werden.

Freitag der 14 Januar, 2011, der Tag der in die Geschichte eingehen wird

http://www.youtube.com/user/TheWelp83?feature=mhum
21.08.2011 17:13
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Hanuna Offline
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Registriert seit: Aug 2010
Bewertung 1
Beitrag: #38
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
@ Karamousa

Ich teile wieder Deine Meinung in vielen Punkten...und das finde ich sehr schön.
Da sieht man mal, dass Muslime und Nichtmuslime sich auch in vielen Punkten einig sein können. Smile

Zitat:Ja, und genau das sind dann die Dinge, die die Vorstellung von Islam in westlichen Ländern oft prägen.
Ich habe letztens einen interessanten Bericht gesehen, in dem es hieß, dass das Leben in vielen arabischen Ländern unmittelbar nach der Manifestation des Islams wesentlich moderner war als heutzutage.

Ja, richtig. An vielem haben wir selbst Schuld und vieles muss sich schnellstens ändern, vor allem in rückständigen Ländern wie Pakistan oder Mauretanien...
Zu den arabischen Ländern kurz nach der Entstehung des Islam kann ich nicht viel sagen.
Der Niqab jedenfalls soll zur Sunna gehören und von den Damen damals getragen worden sein. Wenn jemand da andere Informationen hat, kann er sie gerne posten, bin ja keine Rechtsgelehrte.Smile

Zitat:Das der Islam immer wieder, gerade in dieser Hinsicht von Männern missbraucht wird ist leider ein Fakt, kann aber auch nicht von Verschleierungsverboten von westlicher Seite aus geändert werden. Da sind die Frauen selbst gefragt. Emanzipation geschieht nicht von alleine und nicht aufgrund äußeren Drucks.

Du, ich glaube die Sache mit der Unterdrückung hat da nur eine untergeordnete Rolle. Es geht meiner Meinung nach eher darum darum, zu demonstrieren, dass jemand, der nicht hierher passt, eben passend gemacht wird, ansonsten nichts hier zu suchen hat - siehe Niqab Verbot und französische Staatsangehörigkeit.
Man soll sich den Gepflogenheiten des Landes anpassen und vor allem äußerlich nicht auffallen, da sich doch ein Teil der Bevölkerung daran anstößt. Dann kommt dazu, dass viele im Schleier ein politisches Zeichen sehen, DER ISLAM in Westen, DER ISLAM überflutet unsere Länder, die dann plötzlich "christlich-jüdischer Tradition" sind, trotz Holocaust" Big Grin, wo wir dann wieder bei der Identitätsfrage wären, hihi.
Ich glaube es ist all dies zusammen.Smile
Und noch dazu ist allgemein eine ausgelebte Religion hier etwas fremdes geworden, Religion findet hier meistens! nur an Weihnachten statt.
Strenge afrikanische Christen führen z.B. ein Leben, dass dem der nordafrikanischen Muslimas sehr ähnelt. Europa aber kann man damit nicht vergleichen! Was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt - wie alles im Leben.Rolleyes

Zitat:Es braucht auch keinen Pierre Vogel um zum Islam zu finden.
Nein, das ist Schicksal. Smile
Zitat:Ich maße mir an, ein recht gutes Textverständnis zu haben und den Verfasser richtig zu verstehen war nicht schwierig, schließlich hat er seine Message immer wieder mit anderen Worten wiederholt

Nun jut, damit hat er unrecht. Es geht nicht darum, die Menschen zu teilen in "gute Konvertiten" und "böse geborene Muslime" oder nicht praktizierende.
Ist genau so ein Unsinn, wie einen Konvertiten abzuwerten, weil er erst später diesen Weg gefunden hat - machen auch einige.
Alles meiner Meinung nach Zeichen dafür, das etwas nicht richtig verstanden wurde. Im Islam geht es um die Gemeinschaft der Gläubigen, um Barmherzigkeit untereinander und natürlich auch anderen Menschen gegenüber, jeder hat seine Sünden alleine zu verantworten und als Mensch mit reinem Herzen wünscht man jedem anderen doch Vergebung und Glückseligkeit - unabhängig davon, ob er nun Araber oder Deutscher oder von mir aus Timbuktaner ist Wink

Zitat:Leider werden solche Schreckenstaten von einigen Extremisten propagiert
und von ihnen untrennbar mit dem Islam verbunden.
Ein weiteres Problem ist die Vermischung von Traditionen und Religion, die sich teilweise widersprechen aber nicht aufgegeben werden.
Geschrieben von Hanuna - Heute 17:38

Es gab mal eine Seite mit dem Namen "die grüne Pest", glaube die wurde mittlerweile gesperrt, da ging es um die angebliche Islamisierung Europas und es wurden dort echt menschenfeindliche, abwertende Aussagen getätigt. Sad
Wir können am Beispiel Norwegens sehen, dass, egal welche extreme politische oder religiöse Richtung ein Mensch einschlägt, immer die Gefahr besteht, dass, bewusst oder unbewusst, Menschen zu Schaden kommen, die unschuldig sind.
Ja, auch einige "Muslime" tun dies, und es ist schrecklich für den ganzen "normalen" Rest, den Großteil der Muslime. Und am schlimmsten ist es für die, die ihre Religion vernünftig praktizieren und dann selbst als "Extremist" angesehen werden, wegen ihrer Kleidung z.B., weil die Gesellschaft auf bestimmte äußerliche Merkmale konditioniert wurde, auch ganz bewusst von den Medien.
Zu Tradition und Religion, ja, auch da hast du recht und das ist ein großes Problem in der islamischen Welt und der Grund für viel Leid. Sad

„Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit
meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“
21.08.2011 19:17
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UmmAnisa Offline
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Registriert seit: Jul 2011
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Beitrag: #39
RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Hallo,

ganz besonders interessant finde ich immer, das die "entlarvten Terroristen" in den Medien zb immer der nette Nachbar,Student ect. von neben an war,
also der/die äußerlich ect. gar nicht zu erkennen war als Muslim, diejenigen denen man es ansieht, vor denen hat man Angst!!!???
Verdrehte Welt!!!

Ich wollte mal kurz zu P.V. sagen, er ist zb auch Überhaupt nicht mein Fall, nicht der Mensch, sondern die Art,ist vll. mit Musik zu vergleichen, dem einem gefällt der Stil,dem anderem nicht!!!

Hanouna, das Verbot in der Türkei zb, na klar ist das alles wegen Europa!!!
Sie haben auch vieles andre vereinbart und Unterschrieben um zur EU zu gehören,nur tuen sie es immer noch nicht!!!!

21.08.2011 19:27
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Hanuna Offline
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RE: Geh dahin zurück, wo du herkommst
Ja, verkehrte Welt Umm Anisa, wie du schon sagst.
InchaAllah kheir.
Ich wüsste echt nicht, was ich machen soll, wenn die an deutschen Unis etc. Hijabs verbieten würden...Sad
Mein Hijab gehört zu mir...ich liebe es einfach, es ist ein Teil von mir...

„Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit
meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben.“
21.08.2011 20:37
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