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Kinder von einem Moslem...
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bastiana Offline
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Beitrag: #31
RE: Kinder von einem Moslem...
Ich weiss dass das so ist. Dass eine Muslima keine Christen heiraten "darf" aber ich finde es ziemlich hinterwäldlich und unverständlich!

Zitat:"Ein Mädchen, das z.B. in Deutschland mit der Geburt von einem muslimischen Vater die Religion "erbt" (kraft Religionsregeln) und später mal einen Christen heiratet, wird also bei einem Tunesienbesuch stets als nichtverheiratet angesehen, ihre Kinder gelten als Bastarde." (Ahmed)
Echt? Das wusste ich nicht. Gilt sie dann in Tunesien echt als unverheiratet trotz Eheurkunde usw? Wie bescheuert ist das denn bitte?

Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger.

Bahaullah
07.11.2010 19:53
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Taralla Offline
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Beiträge: 151
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Beitrag: #32
RE: Kinder von einem Moslem...
Hmm. Hier scheint der Konsens dahin zu gehen, dass man Kindern mehrere Religionen zeigen und erklären sollte. Aber was, wenn man seinen Kinder keine Religion vermitteln will?

Ich selbst bin in die Rolle der Muslima "hineingeboren" (beide Elternteile), *muss* ich das jetzt so weiterführen? Mein Vater ist Moslem, also bin ich Muslima und muss das auch anerkennen und weitergeben an eventuelle Kinder?

Haltet ihr religiöse Erziehung für so wichtig?
07.11.2010 20:44
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Koukou*
Gast

 
Beitrag: #33
RE: Kinder von einem Moslem...
(21.08.2008 07:47)Hajar schrieb:  Salem Djerba,

ich kann mich dem, was Wolke geschrieben hat nur anschliessen. Allerdings hatte ich nie Zweifel, daß meine Kinder moslems werden bzw. sind. Ich habe ihnen viele Religionsbücher gekauft und sie sprechen ihr muslimisches "Gute-Nacht-Gebet", sehen ihrer Mutter beim Beten zu und meine Tochter hat schon im Alter von 7 Jahren verinnerlicht, dass sie einen Moslem heiraten wird.
Sie sagt immer, der Nachbarsjunge ist ihr Freund, aber heiraten will sie mal einen aus Tunesien.
Leider muß ich Wolke auch in einem Punkt widersprechen, denn oft stellen Väter, die selbst nicht besonders streng gläubig sind, trotzdem strenge Forderungen an ihre Töchter. Ich bin aber auch der Meinung, dass Vorbild die beste Erziehung ist und sehe den Erfolg, subhanallah, bei meinen Kindern.
Enchallah werden sie immer den richtigen Weg geleitet und möge Allah sie beschützen.
Mach dir nicht so viele Gedanken, denn es kommt so, wie es geschrieben steht und enchallah kommt auch für Dich der Moment, in dem du spürst, was für dich das Richtige ist. Religion oder Glauben kann man nicht lernen, das fühlt man.

Wassalem Hajar
Salam!
Ich kann dir nur beipflichten Schwester.Wenn ich bete,betet mein Sohn auch,für in ist das keine Pflicht.Er sagt Mama,Allah hat uns Karim ( meinen Freund ) geschenkt,da kann man auch danken Smile
Mit den Erklärungen waren meine Vorrednerinnen sehr gründlich! Smile
14.11.2010 09:18
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Ahmed
Gast

 
Beitrag: #34
RE: Kinder von einem Moslem...
(07.11.2010 19:53)bastiana schrieb:  
Zitat:"Ein Mädchen, das z.B. in Deutschland mit der Geburt von einem muslimischen Vater die Religion "erbt" (kraft Religionsregeln) und später mal einen Christen heiratet, wird also bei einem Tunesienbesuch stets als nichtverheiratet angesehen, ihre Kinder gelten als Bastarde." (Ahmed)
Echt? Das wusste ich nicht. Gilt sie dann in Tunesien echt als unverheiratet trotz Eheurkunde usw? Wie bescheuert ist das denn bitte?

Ja, genauso verhält es sich - noch schlimmer aber ist es, daß die Kinder als Bastarde gelten, also als in einer außerehelichen Beziehung geboren.
18.11.2010 15:52
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bastiana Offline
Aktives Mitglied
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Beiträge: 97
Registriert seit: Aug 2010
Bewertung 0
Beitrag: #35
RE: Kinder von einem Moslem...
Ist das die Meinung der Leute oder sehen das die Behörden auch so? Wie sieht es aus wenn die Mutter eine andere Religion als das Christentum oder Islam hat? Woher wollen die das denn wissen welche Religion die Mutter hat?

Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger.

Bahaullah
18.11.2010 23:39
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Ahmed
Gast

 
Beitrag: #36
RE: Kinder von einem Moslem...
(18.11.2010 23:39)bastiana schrieb:  Ist das die Meinung der Leute oder sehen das die Behörden auch so? Wie sieht es aus wenn die Mutter eine andere Religion als das Christentum oder Islam hat? Woher wollen die das denn wissen welche Religion die Mutter hat?

Dies gilt natürlich nur für Muslime - deren Prozentsatz in Tunesien allerdings bei 98% lliegt. Die Regierung stützt diese Regelungen, denn die entsprechenden Regelungen finden sich auch in den tunesischen Gesetzen, z.B. keine Registrierung (Anerkennung) einer Ehe zwischen Muslim-Frau und Nicht-Muslim-Mann, in Tunesien selbst ist diese Eheschließung gar nicht erst möglich.
18.11.2010 23:47
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coucou
Gast

 
Beitrag: #37
RE: Kinder von einem Moslem...
(27.01.2009 20:25)naschib schrieb:  Hallo an Alle!

@Hajar: Ich wollte weder dich noch deine Erziehungsmethoden in Frage stellen. Hier geht es jedoch um bireligiöse Paare(Vater Moslem,Mutter Cristin) und zu dem gehörst du nicht, also ist es logisch, wenn dein Mann und Du dem Islam angehören, dass du deine Kinder auch nach diesem erziehst. Wenn die Frau aber gläubige Christin ist dann ist es meiner Meinung nach anmassend wenn der Mann behauptet, nur seine Religion sei die richtige. In diesem Fall rate ich, Moslem bleibt bei Muslimin und Christin bei Christ dann gibt es auch keine Probleme.

So nun, zu meiner Person!

1. Habe ich keinen arabischen Namen sondern einen französischen, mein
Bruder hingegen hat einen arabischen Namen.

2. Ich wurde beschnitten, mein Bruder nicht.

3. Ich habe nicht geschrieben, dass wir ohne Glauben erzogen worden sind sondern das wir nicht getauft und auch nicht muslimisch(so wie es der Koran vorsieht) erzogen wurden.

4. Wie kann ich ohne Religion an Gott glauben? Glaube findet im Herzen statt und nicht in irgendeiner Glaubensgemeinschaft.

5. Uns wurden beide Glaubensrichtungen mit auf den Weg gegeben. Wenn wir in Tunesien war, dann wurde sowohl das grosse als auch das klein Eid gefeiert. Zuhause in Deutschland feierten wir Weihnachten und Ostern, mit der ganzen Familie.

6. Ja ich esse Schwein, ich trinke ab und zu Alkohol und ich rauche.
Bin ich deshalb ein Sünder? Ich glaube nicht, denn vor Gott gibt es nur
gute und schlechte Menschen.

Meine Eltern haben für sich die goldene Mitte gefunden und sie haben uns das bestmögliche mit auf den Weg gegeben und dafür danke ich meinen Eltern.

Gruss Naschib


Absolut meiner Meinung. Toll geschrieben

Für mich gilt, wie schon erwähnt: wenn ich so streng und gläubig bin, sollte ich mich doch erst gar nicht auf einen Partner mit anderer Religion einlassen,oder?
Und wenn mein Freund Moslem ist ,aber trinkt, Schweinefleisch isst usw., so hat er bestimmt nicht das Recht meinem Kind diese Religion aufzuzwängen.
Es zählt nur, das was der Mann automatisch weiter vererbt? Das ist für mich quatsch und zählt meines Erachtens nach hier in Deutschland (zumindest für MICH) sowieso nicht.
Denn ich bin katholisch und würde meine Religion vielleicht genauso gern dem Kind vererben.
Und Glauben bedarf keiner Religion. GLauben kann jeder. Gott ist für alle da. Dazu brauch ich kein Moslem oder Christ sein.

In einer solchen Beziehung würde ich das Kind entscheiden lassen.
Es darf in jede Religion schauen.
Wäre mein Partner allerdings damit einverstanden, so würde ich das Kind natürlich taufen lassen. Andersum geht es ja auch. Gibt genug Frauen die damit einverstanden sind das Kind als Moslem zu erziehen.
03.05.2011 12:06
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chebika
Gast

 
Beitrag: #38
RE: Kinder von einem Moslem...
Naschib,genau so habe ich meine Kinder auch erzogen.....es kommt doch in erster Linie darauf an,welche Werte man den Kindern vermittelt und wie dann gelebt wird ist ganz alleine die Entscheidung der Kinder,man kann niemanden einen Glauben aufzwingen !!!
03.05.2011 12:36
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mistral Offline
Senior Mitglied
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Beiträge: 164
Registriert seit: Jun 2011
Bewertung 0
Beitrag: #39
RE: Kinder von einem Moslem...
Es ist ja nun mal so, dass nicht nur eine z.B Deutschen ein Kind von einem Moslem bekommt,sonder da ist auch ein Moslem der ein Kind von einer Deutschen bekommt und nur weil Sie ihn liebt muss sie ja nicht automatisch auch Moslima werden,erzieht aber das Kind.Bei uns ist das so,ich bin katholisch und er ist Moslem,unser Kind ist nix und soll sich mal selbst entscheiden.Bei der Erziehung sind wir uns mal wirklich einig.Der Vater sagt,es gäbe eh nur einen Gott und das ist bei den Christen kein anderer als bei den Moslems die"Gebote" sind gar nicht so unterschiedlich in ihrer Substanz.Es kommt nicht nur auf die Religion an sondern auch auf die Tradition und das Umfeld und wie eng jemand mit der Religion oder wie tollerant jemand ist.Wir haben die selben Ziele für unser Kind und wollen dass sie glücklich wird egal ob mit Christ oder Moslem,wichtig ist sie lieben sich mal und sind gut zueinander.
29.06.2011 10:08
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adelah
Gast

 
Beitrag: #40
RE: Kinder von einem Moslem...
Salam. Mistral du schriebst:

Bei uns ist das so,ich bin katholisch und er ist Moslem,unser Kind ist nix und soll sich mal selbst entscheiden.

Das Kind ist Moslem da kannst du machen was du willst. Denn der Vater ist Moslem und in TN wird dein Kind immer als Moslem angesehen werden.

Wassalam
29.06.2011 11:07
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