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Schaffen wir das?
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Anny25
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Beitrag: #11
RE: Schaffen wir das?
(22.10.2015 15:59)Vika schrieb:  Ich erlebe sogar das Migranten sich im Allgemeinen offener, kritischer gegenüber der Flüchtlingspolitik (nicht den Flüchtlingen!) äußern. Wahrscheinlich weil sie nicht befürchten müssen, dass gleich die "Nazikeule" geschwungen wird.

Ehrlich gesagt...sogar die Flüchtlinge selbst sagen bei uns, dass Frau Merkel viel zu gutgläubig ist.
22.10.2015 16:01
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Vika
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Beitrag: #12
RE: Schaffen wir das?
(22.10.2015 16:01)Anny25 schrieb:  
(22.10.2015 15:59)Vika schrieb:  Ich erlebe sogar das Migranten sich im Allgemeinen offener, kritischer gegenüber der Flüchtlingspolitik (nicht den Flüchtlingen!) äußern. Wahrscheinlich weil sie nicht befürchten müssen, dass gleich die "Nazikeule" geschwungen wird.

Ehrlich gesagt...sogar die Flüchtlinge selbst sagen bei uns, dass Frau Merkel viel zu gutgläubig ist.

Ich denke das es von Madame Merkel am Ende auch nur eiskalte Kalkulation ist. Sie ist ja nicht dumm. Eine Masseneinwanderung in dem Zeitraum bedeutet natürlich Krisenmodus und das weiss sie ganz genau. Welche Absprachen Sie da im Vorfeld getroffen hat, wissen nur die Beteiligten. Wenn jetzt hier schon ein Bombenanschlag auf Asylbewerberheime vereitelt wurde (wie ich eben erfuhr), bedeutet das ein kritischer Sicherheitszustand für das ganze Land. Dann ist es ja auch gefährlich neben so einer Unterkunft zu leben. Die Stimmung im Lande wird radikaler. Fakt ist, es bewegt sich was in Deutschland mit ungewissem Ausgang...
22.10.2015 16:03
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Anny25
Gast

 
Beitrag: #13
RE: Schaffen wir das?
Tja, der Ausgang ist wirklich ungewiss.
Die Frage ist auch, wann der Zustrom wieder nachlässt, denn momentan ist kein Ende in Sicht.
Und ja...die Meisten der anerkannten Flüchtlinge wandern erstmal ins Hartz4...haben dann schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt, weil Qualifikationen und Sprachkenntnisse fehlen.
Da haben die "Jüngeren" noch Glück, die oft schneller lernen und evtl. sogar noch ne Schule besuchen und einen Abschluss absolvieren.
22.10.2015 16:14
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karima66 Offline
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Beitrag: #14
RE: Schaffen wir das?
Kann mich da allen Antworten von @Vika anschliessen.

Definitiv sind die Jahrzehnte die wir hatten vorbei, es gibt sicher Familien und auch Einzelne die relativ schnell sich integrieren, auch Arbeit finden, aber der größere Teil wird nicht dafür sorgen, dass unsere Renten sicher sind um es mal knapp auszudrücken.
Es ist Quatsch, dass sie unseren Arbeitsmarkt bereichern.
Sehr lange wird es nicht funktionieren, wir mögen manches schaffen, aber wie und nur wenn die vielen Kinder hier eine Chance auf Bildung und Integration bekommen werden sie mal unsere Gesellschaft unterstützen, hier Fuß fassen, alles Andere ist Schönfärberei und bei allem Verständnis für die Lage der Menschen und auch mir treiben manche Schicksale Tränen in die Augen, aber mit Empathie, falscher Toleranz, aber auch nicht mit Gewalt natürlich, kommen wir nicht weiter, wir werden die Realität erleben und ich lasse es auf mich zukommen auch wenn ich beobachte und erleben tue ich es hier in Berlin sowieso täglich.

Was vielen Menschen die sich vorher nie für diese Länder interessiert haben oder dort gelebt nicht klar ist ist die völlig andere Sozialisation und Denkweise und was man auch nicht vergessen darf, diese Menschen haben Schlimmes erlebt, alles oft verloren, sie sind traumatisiert, haben nichts mehr zu verlieren und träumen einen falschen Traum von Deutschland.
Hier wachen sie schnell auf, warten, können nichts machen und vermissen Heimat und Familienmitglieder.
Völlig normal, dass das nicht unproblematisch abläuft.

Medien, Politik, rechte Vereine, alle spielen den Ball hin und her und lassen sich Zeit........das wird ihnen auf die Füße fallen denn auch die vielen Ehrenamtlichen können irgendwann nicht mehr.

Immobilienmakler und viele andere Machthungrige und Geldgierige nutzen die Situation dieser Menschen noch aus.
24.10.2015 12:30
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Stars_Hollow Offline
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Beitrag: #15
RE: Schaffen wir das?
Sehr richtig Karima!


Ich bringe mal noch ein paar Aspekte, mit ins Spiel, die sich viell. etwas böse anhören:

- ein Flüchtling sollte nicht auf eigene Faust entscheiden dürfen, in welchem europ. Land er Zuflucht finden will. Er darf seinen Wunsch äußern, aber es muss ihm klar gemacht werden, dass er auch einem anderen Staat zugewiesen werden kann.

- er sollte diesen Wunsch nicht mit Hungerstreik, Plakaten des jeweiligen Staatsoberhauptes versuchen durchzusetzen.

- sollte er auf eigene Faust ins Wunschland aufbrechen, und dort aufgefasst werden, sollte er umgehend in den Staat zurück gebracht werden, dem er zugewiesen wurde, mit Androhung sämtl. Leistungen, die dieses Land gewährt, zu kürzen.

- sollte seinem Asylantrag stattgegeben werden, sollte er sich um Integration bemühen, sowie die Rechte und Pflichten des Gastlandes akzeptieren und auch selbst umsetzen.

- ihm sollte klar sein, daß sein Aufenthalt nicht auf Dauer sein wird, und er in sein Heimatland zurückkehren sollte, sofern sich die Lage bessert. ( es sei denn, er hat sich zwischenzeitlich sehr gut integriert, sprachlich, beruflich etc..)

- Familiennachzug sollte nur auf die engsten Familienmitglieder (Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Frau, Mann, Kind = die im Haushalt lebenden Personen) begrenzt, und auch erst nach erfolgreicher Integration ermöglicht werden

- bei der Einreise sollte sofort festgestellt werden, ob der Flüchtende wirklich aus einem gefährdeten Land stammt ( es gibt sicher diverse Freiwillige, die der jeweiligen Landessprache mächtig sind, und die Dialekte zu ordnen können)

- Flüchtende die wegen maroder Wirtschaft des eigenen Landes, den Weg in andere Staaten suchen, sollten umgehend wieder zurück geschickt werden (Transitzonen)

- Flüchtende die ohne gültigen Pass unterwegs sind, oder keinen besitzen, sollte der Eintritt nach Europa verwehrt bleiben.
24.10.2015 13:50
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Anny25
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Beitrag: #16
RE: Schaffen wir das?
(24.10.2015 13:50)Stars_Hollow schrieb:  Sehr richtig Karima!


Ich bringe mal noch ein paar Aspekte, mit ins Spiel, die sich viell. etwas böse anhören:

- ein Flüchtling sollte nicht auf eigene Faust entscheiden dürfen, in welchem europ. Land er Zuflucht finden will. Er darf seinen Wunsch äußern, aber es muss ihm klar gemacht werden, dass er auch einem anderen Staat zugewiesen werden kann.

- er sollte diesen Wunsch nicht mit Hungerstreik, Plakaten des jeweiligen Staatsoberhauptes versuchen durchzusetzen.

- sollte er auf eigene Faust ins Wunschland aufbrechen, und dort aufgefasst werden, sollte er umgehend in den Staat zurück gebracht werden, dem er zugewiesen wurde, mit Androhung sämtl. Leistungen, die dieses Land gewährt, zu kürzen.

- sollte seinem Asylantrag stattgegeben werden, sollte er sich um Integration bemühen, sowie die Rechte und Pflichten des Gastlandes akzeptieren und auch selbst umsetzen.

- ihm sollte klar sein, daß sein Aufenthalt nicht auf Dauer sein wird, und er in sein Heimatland zurückkehren sollte, sofern sich die Lage bessert. ( es sei denn, er hat sich zwischenzeitlich sehr gut integriert, sprachlich, beruflich etc..)

- Familiennachzug sollte nur auf die engsten Familienmitglieder (Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Frau, Mann, Kind = die im Haushalt lebenden Personen) begrenzt, und auch erst nach erfolgreicher Integration ermöglicht werden

- bei der Einreise sollte sofort festgestellt werden, ob der Flüchtende wirklich aus einem gefährdeten Land stammt ( es gibt sicher diverse Freiwillige, die der jeweiligen Landessprache mächtig sind, und die Dialekte zu ordnen können)

- Flüchtende die wegen maroder Wirtschaft des eigenen Landes, den Weg in andere Staaten suchen, sollten umgehend wieder zurück geschickt werden (Transitzonen)

- Flüchtende die ohne gültigen Pass unterwegs sind, oder keinen besitzen, sollte der Eintritt nach Europa verwehrt bleiben.

Alles klingt sinnvoll, bis auf der letzte und drittletzte Punkt.
Die meisten bringen keine Papiere mit oder sie gehen einfach auf der Reise verloren bzw haben erst gar keinen Pass im Heimatland bekommen/beantragt. Da müsste man also 90% nicht einreisen lassen- was ich unmenschlich fände.
Und bei der Menschen-Masse lässt sich auch nicht beim Erstkontakt direkt feststellen, aus welchem Land sie stammen. Das passiert dann erst beim Anhörungstermin.
24.10.2015 14:46
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Stars_Hollow Offline
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Beitrag: #17
RE: Schaffen wir das?
Ok, da könnte man Kompromisse finden.


Jedoch zeigt auch die Erfahrung, das oftmals Pässe weggeworfen werden und man sich als jemand anderster ausgibt.
24.10.2015 15:18
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Anny25
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Beitrag: #18
RE: Schaffen wir das?
(24.10.2015 15:18)Stars_Hollow schrieb:  Ok, da könnte man Kompromisse finden.


Jedoch zeigt auch die Erfahrung, das oftmals Pässe weggeworfen werden und man sich als jemand anderster ausgibt.

Jaa, das passiert natürlich auch- aber das kommt eben auch oft bei der Anhörung raus und sollte im detaillierten Interview geschehen- nicht in einem "Schnellverfahren" bei der Einreise.
24.10.2015 15:37
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tounsia Offline
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Beitrag: #19
RE: Schaffen wir das?
(24.10.2015 15:18)Stars_Hollow schrieb:  Jedoch zeigt auch die Erfahrung, das oftmals Pässe weggeworfen werden und man sich als jemand anderster ausgibt.
Das stimmt! Die meisten machen das absichtlich, weil sie wissen das Asylverfahren ewig dauert, es kann auch bis 5 Jahre hinziehen, bis dahin hat derjenige schon ein deutsches kind oder eine Frau gefunden, die ihn in seine Heimat begleitet und heiratet. Um kurz zu sagen das BAMF (deshalb tratt der Chef vor kurzem zurück) nimmt bzw. nahm sich sehr sehr viel Zeit um überhaupt eine Entscheidung zu treffen.

@Stars_Hollow viele Flüchtlinge wollen überhaupt nicht nach Deutschland (ich rede hier nicht von den Flüchtlingen seit dem Sommer bis jetzt, sondern davor), viele wollen einfach nach Skandinavien und fahren mit dem Zug ab Italien los (Italien gibt ihnen das Geld für Zugticket und lässt sie weiter) sobald sie an der Grenze zu Deutschland sind steigt die Polizei ein und kontrolliert sie, wer keine Papiere hat, steigt aus und ab in die Bayern kaserne, dann fühlen sie sich hier verhaftet und dürfen nicht mal eine bestimmte Region verlassen, es sei denn sie holen sich vom Ausländeramt ein Verlassenserlaubnis und wenn sie weiter wollen (die meisten wollen nach Schweden) werden mit Sicherheit im Zug erwischt und landen dann im Gefängnis.
Ich finde die Politik hat in dieser Sache vieles falsches gemacht und Merkel versucht jetzt einiges wieder gut zu machen, aber man kann nicht einen Fehler mit einem anderen korrigieren.

Vive La Tunisie!

إذا رأيتَ نيوبَ الليثِ بارزةً فلا تظنّ أنَّ الليثَ يبتسمُ
"ربّ اجعل هذا البلد آمنا وارزق أهله من الثمرات"
24.10.2015 16:14
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Stars_Hollow Offline
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Beitrag: #20
RE: Schaffen wir das?
Stimmt Tounsia, zuvor wollten, bzw. wollen noch immer viele nach Schweden. Dennoch hört man jetzt immer wieder: Almaniya. Ich frage mich ernsthaft, ob wir diese Massenzuwanderung tatsächlich schaffen können. Ich glaube eher nicht. Es sind einfach zuviele, die bereits angekommen sind, bzw. noch unterwegs sind.

Wo sollen diese Menschen denn noch hin? Wo sollen sie leben? Wir haben nicht unbegrenzt Platz.
Und Arbeit? Es sind nicht alle so top ausgebildet, wie es sich unsere Politiker vorstellen. Es gibt schon jetzt wenig Arbeit. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß alle Flüchtlinge nen HiWi- Job machen wollen. Vielen wurde erzählt, daß man D sehr gut verdient. Meist ist jedoch der Gegenteil der Fall.

Ich weiß noch, wie meinem Mann erklärt wurde, er könne doch sparen. Immerhin verdient er jetzt 20,00 € die Stunde. Als mein Mann dann jedoch, sagte wieviel er wirklich verdient, nämlich erheblich weniger, wurde der Gesprächspartner immer leiser. Galt doch die Meinung, ein deutscher Arbeiter verdient sehr gut. Mein Mann hat dann auch gesagt, daß man schon 20,00 € die Stunde verdienen kann, aber nur mit Ausbildung und etlichen Jahren Berufserfahrung.
24.10.2015 16:46
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