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Mit Baby nach Tunesien zur Familie
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Jen Offline
ShishaPrinzessin
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Beitrag: #21
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
(10.06.2016 09:30)Rania schrieb:  Unsere Kinder erwerben durch Geburt sowohl die deutsche als auch die tunesische Staatsbürgerschaft.
Dazu bedarf es keiner Anmeldung beim Konsulat.
Der Pass dient dazu, sich auszuweisen. Die Staatsbürgerschaft hat man aber auch ohne den Pass.
Wenn es ohne tunesischen Pass bei der Ein- und Ausreise klappt, ist es ja gut.

Perfekt erklärt :-) deswegen schrieb ich, wir hatten keine Probleme. Aber dazu raten würde ich nicht, denn es kommt drauf an wie der Zollmensch drauf ist ;-)

[Bild: L434AKR.jpg][Bild: L434p1.png]

Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.
10.06.2016 09:45
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Rania Offline
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Beitrag: #22
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Genau, die Zollmenschen und auch die Mitarbeiter der Fluggesellschaft.
Wenn sich einer aufspielen möchte, hat man schlechte Karten.
Ich stand ja mal beim Boarding vor einem Mitarbeiter, der die Ausreisegenehmigung sehen wollte. Die hatte ich natürlich beim Zoll bereits abgegeben.
Hatte alles seine Ordnung, aber dann stand ich erstmal da.
Zum Glück kam dann direkt ein Kollege und meinte, es sei alles ok und hat mit dem anderen geschimpft.
Ich hätte auch Theater gemacht, wenn er uns nicht passieren lassen hätte, aber sprachlich wäre es wahrscheinlich schwierig geworden.
10.06.2016 09:54
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kati242003 Offline
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Beitrag: #23
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Ja ich hab meinen nachnamen auch behalten. Das kind bekommt den Namen des vaters, obwohl der gerne hätte, das es meinen namen bekommt. Aber ein arabischer vorname und deutscher nachname finde ich doof. Ja mein mann hat sich auch schon nach einem tunesischen Reisepass erkundigt, den deutschen bekommt er auch. Na mal schauen, wann wir fliegen.. ich finde auch, so mit einem jahr ist ein guter Zeitpunkt, runter zu fliegen. Erstmal das kind kriegen(termin 15.7.) Und mal schauen, wie wir als Familie funktionieren. Das muss sich auch erstmal einspielen
13.06.2016 16:30
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Orient2011 Offline
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Beitrag: #24
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
(13.06.2016 16:30)kati242003 schrieb:  Ja ich hab meinen nachnamen auch behalten. Das kind bekommt den Namen des vaters, obwohl der gerne hätte, das es meinen namen bekommt.

Hmm, ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Ich habe dieses auch alles mit meinem Noch-Ehemann durch und kann dir nur sagen, dass ich im Nachhinein froh bin mich mit dem deutschen Nachnamen durchgesetzt zu haben. Ich sage dir mal kurz die Vorteile: Kind ist hier geboren und es gibt in D immer noch Rassisten. Warum soll man es dem Kind z.B. später bei Bewerbungen etc. schwerer machen als nötig?! Zudem gibt es die Möglichkeit, durch ein sog. hinkendes Namesrecht immer noch den TN Pass mit Nachnamen des Vaters ausstellen zu lassen (Vorteil, dass es nicht als "reicher Europäer" auffällt, wenn man dort mal leben oder länger bleiben will) . Weitere Vorteile beim D Nachnamen sind, dass Du dich nicht immer rechtfertigen musst, ob du auch die Mutter bist, wenn du z.B. zu einem neuen Arzt gehst. Mit deinem Nachnamen ist es eindeutig. Mal abgesehen von diesen ganzen Pass Geschichten, Ein- und Ausreise etc. Ich weiß es von D Müttern, die Zeitversetzt zum Vater ein- und ausgereist sind, dass es so viel einfacher ist. Nur D Pass dabei, D Nachname = weniger Fragen.
14.06.2016 09:05
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Rania Offline
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Beitrag: #25
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Ich sehe es wie Orient2011!
Ich hatte und habe immer noch die Hoffnung, dass es in 20 Jahren mal keine Rolle mehr spielt, wie man aussieht oder welchen Namen man trägt.
Allerdings ist das in Zeiten von Flüchtlingskrise und Terror in weite Ferne gerückt.
Leider habe ich mich dazu entschieden, unserem Kind den Nachnamen des Vaters zu geben, da für mich feststand, dass ich nach Heirat ebenfalls den Nachnamen meines Mannes annehmen werde.
Ich habe meinen Geburtsnamen nie gemocht und war froh, ihn ablegen zu können.
Aber für die Zukunft des Kindes war es vermutlich nicht die beste Entscheidung. rollyes
14.06.2016 12:43
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Alina19 Offline
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Beitrag: #26
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Mein Sohn hat selbstverständlich den Namen seines Vaters.
Ich vertrau einfach mal darauf, dass sich spätere Berufschancen durch
schulische Leistungen ergeben. Smile
14.06.2016 16:46
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Fanta Offline
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Beitrag: #27
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Ich habe auch darauf bestanden dass alle den gleichen Namen haben. Ich finde alles andere ist in meinem Kopf zu sehr Patchworkfamilie. Ich wollte einfach eine klassische Familie. Ausländernamen hin oder her. Jetzt bei der qm fällt mir auf, wie es teilweise bei den Fußballspielern ist. Meiner scholl z.b. Der ja moderiert hat einen türkische Vater-jetzt aber wieder deutschen Nachnamen. Sami khedira - eindeutig ausländisch.
Ich persönlich fühle mich manchmal aufgrund des Nachnamens schon komisch beäugt. Meistens gucken sie komisch wenn sie mich und meinen Sohn (beides blondis) vor sich sehen. Eigentlich stört es mich nicht wenn ich schnell weiß wie ich meinen gegenüber einschätzen kann. Wer ein Problem mit einem ausländischen Nachnamen hat mit dem will ich nichts zu tun haben. Und mein Sohn später sicher auch nicht. Ich habe die Hoffnung dass die Vorurteile der Menschen immer weniger werden. Und wer weiß, vielleicht entscheiden in 20 Jahren überwiegend Ausländer wer einen Job bekommt Tongue
Nachdem sich alle integriert haben.
14.06.2016 18:16
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Katrinchen Offline
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Beitrag: #28
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Mein Sohn und ich tragen auch den Namen meines Mannes. Bisher muss ich aber sagen, dass ich überhaupt keine Probleme damit hatte, ganz im Gegenteil! Ich höre eher "das ist aber ein schöner Name, woher kommt der?". Es schlägt mir eher Neugier als Diskriminierung entgegen. Eine Blondine mit arabischen Namen - klingt eben einfach exotisch
Ach ja, mein Bruder hatte mich auch vor der Hochzeit gewarnt von wegen ich finde mit dem Namen nie einen Job. ..tja, meine erste Bewerbung gleich ein Volltreffer und auch mein Mann hatte bisher keine Probleme bei Ausbildungsplatz- bzw später Jobsuche! Hoffe natürlich dass es unserem Sohn später mal auch so ergeht

Glaube an Liebe, Wunder und Glück.
Schau immer nach Vorn und niemals zurück.
Tu was du denkst und steh dazu,
denn dieses Leben lebst nur DU!
15.06.2016 06:16
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Alina19 Offline
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Registriert seit: Sep 2013
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Beitrag: #29
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
(15.06.2016 06:16)Katrinchen schrieb:  Ach ja, mein Bruder hatte mich auch vor der Hochzeit gewarnt von wegen ich finde mit dem Namen nie einen Job. ..tja, meine erste Bewerbung gleich ein Volltreffer und auch mein Mann hatte bisher keine Probleme bei Ausbildungsplatz- bzw später Jobsuche! Hoffe natürlich dass es unserem Sohn später mal auch so ergeht

Ja, so ist es bei uns auch Wink Mein Mann hatte bisher auch nie Probleme im Job, ganz im Gegenteil. Er ist in seinem Unternehmen durchaus gefragt,
sonst würde man ihn nicht gerne zu Messen usw. schicken um sein
Unternehmen zu präsentieren Smile
Ich habe den Eindruck,dass hier im Forum gerne versucht wird, einem was anderes einzureden. Nämlich dass man fast immer mit ausländischen (arabischen) Namen diskriminiert wird.
Denke halt manche machen es sich einfach, was abgelehnte Bewerbungen angeht. Bevor man sich über eigene Fehler in der Bewerbung oder beim Auftreten Gedanken macht, wird die Schuld lieber darauf geschoben, dass man ja als Ausländer eh benachteiligt wird. Wink
15.06.2016 06:39
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Jen Offline
ShishaPrinzessin
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Beitrag: #30
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Das hat nichts mit miesmachen zu tun Alina.
Es gab dazu schon verschiedene Tests und Statistiken
und es kommt ja auch darauf an wo man lebt.

In einer Stadt ist es auch nochmal etwas anderes als auf dem Land.

Und bei einer Wohnung ging es mir mal so:

Mit dem Namen von meinem Mann war die Wohnung schon weg... zehn Minuten später mit meinem Namen war die Wohnung gern zu besichtigen. Soviel dazu rollyes

[Bild: L434AKR.jpg][Bild: L434p1.png]

Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.
15.06.2016 06:42
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