Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Verfasser Nachricht
Stars_Hollow Offline
Aktives Mitglied
**

Beiträge: 109
Registriert seit: Nov 2014
Bewertung 0
Beitrag: #51
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Hallo Alina, der Sachbearbeiter wollte keine Mail zu diesem Vorfall, sondern einen Brief. Jeden Punkt einzeln abgehandelt. Als ich ihm dasselbe, wie mein Mann, es ihm erläutert habe, war er plötzlich zufrieden. Und das nur 2 Minuten später. Seltsam, nicht wahr?

Hast Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann keinerlei Probleme hat/hatte? Das glaube ich nicht so ganz. Ganz bestimmt in der Anfangszeit hat auch er die Erfahrung machen dürfen. Mag sein, dass sich dies ein wenig gelegt hat, ganz weg wird es aber nicht sein.
19.06.2016 23:41
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Fanta Offline
Premium Mitglied
*****

Beiträge: 1.406
Registriert seit: Sep 2014
Bewertung 4
Beitrag: #52
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
(19.06.2016 14:39)Alina19 schrieb:  Wir waren gerade bei Telefongesprächen.
Wie kommst du plötzlich auf angezündete Flüchtlingsheime?

Du schriebst Diskriminierung hat etwas mit Erwartungshaltung zu tun. Ich habe dir dafür ein anderes Beispiel gegeben um nochmal über diese Aussage nachzudenken Smile
20.06.2016 08:49
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Alina19 Offline
Forum-Scriptor
****

Beiträge: 772
Registriert seit: Sep 2013
Bewertung 1
Beitrag: #53
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
(20.06.2016 08:49)Fanta schrieb:  Du schriebst Diskriminierung hat etwas mit Erwartungshaltung zu tun. Ich habe dir dafür ein anderes Beispiel gegeben um nochmal über diese Aussage nachzudenken Smile

Und meine Intension war es, dass man nicht gleich jede Ungerechtigkeit
die einem so widerfährt automatisch
gleich als Diskriminierung auslegen muss, nur weil man Ausländer ist Smile
Die Beispiele die hier genannt wurden, waren für mich wirklch
teilweise nicht so eindeutig.
Der Vergleich mit den Flüchtlingsheimen hinkt für mich auch arg Wink

Ja, Erwartungshaltung...
es gab da auch mal so ein Experiment, ob man mit Kopftuch jetzt
schlechter behandelt wird als ohne
....eine Studentin hat das mal ausprobiert und
fühlte sich damit wirklich ziemlich misstrauisch beobachtet usw.
Ich habe mir das auch angeschaut...ich konnte da jetzt nicht wirklich Unterschiede feststellen. Die Passanten haben ihr mit und ohne Kopftuch gleichermaßen in verschiedenen Situationen geholfen, als sie z.B. nach dem Weg gefragt hat. Sie dagegen fielen plötzlich lauter Ungerechtigkeiten auf.
Vielleicht auch einfach nur, weil sie da mit der dementsprechenden Einstellung reingegangen ist? Smile

(19.06.2016 23:41)Stars_Hollow schrieb:  Hallo Alina, der Sachbearbeiter wollte keine Mail zu diesem Vorfall, sondern einen Brief. Jeden Punkt einzeln abgehandelt. Als ich ihm dasselbe, wie mein Mann, es ihm erläutert habe, war er plötzlich zufrieden. Und das nur 2 Minuten später. Seltsam, nicht wahr?

Hast Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann keinerlei Probleme hat/hatte? Das glaube ich nicht so ganz. Ganz bestimmt in der Anfangszeit hat auch er die Erfahrung machen dürfen. Mag sein, dass sich dies ein wenig gelegt hat, ganz weg wird es aber nicht sein.

Mein Mann hat tatsächlich keine Probleme, sonst wäre ich doch die Erste
die sich das Gejammer anhören dürfte Smile
Früher gab es tatsächlich mal während er als Student in der Uni gearbeitet hat, einen Angestellten, der ihn gerne mal wegen seiner Herkunft etwas aufgezogen hat...allerdings gibt es da krassere Beispiele, als sich hin und
wieder mal ein paar blöde Sprüche anzuhören. Smile
Da muss man auch mal drüber stehen, finde ich.
20.06.2016 17:21
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Rania Offline
Forum-Scriptor
****

Beiträge: 418
Registriert seit: Jul 2012
Bewertung 0
Beitrag: #54
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Natürlich kann das ein subjektives Empfinden sein, ob man diskriminiert wird bzw. sich diskriminiert behandelt fühlt.
ABER, die Statistiken bezüglich der Arbeitssuche mit arabischen und türkischen Namen lässt sich ja nicht schön reden. Das IST so und wird sich wohl auch nicht so bald ändern.
Mein Mann hat sich übrigens noch nie in Deutschland diskriminiert gefühlt.
Er wurde neulich abends von der Polizei angehalten und musste einen Drogentest machen. Ich war nicht dabei und fand es nach seiner Erzählung sehr übertrieben. Weiss nicht, wie sie auf die Vermutung kamen, mein Mann könnte Drogen nehmen.
Da denke ich mir schon, hätten sie einen blonden Michael auch so mir nichts dir nichts angehalten und ohne Grund einen Drogentest gemacht.
Aber das sind meine Gedanken. Mein Mann sieht sowas ganz locker.
20.06.2016 17:45
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren

Werbung

Fanta Offline
Premium Mitglied
*****

Beiträge: 1.406
Registriert seit: Sep 2014
Bewertung 4
Beitrag: #55
RE: Mit Baby nach Tunesien zur Familie
Ja alina diesen Beitrag mit dem Kopftuch kenne ich auch. Ist halt nur eine Momentaufnahme. Das kann zu Ort und Zeit völlig unterschiedlich sein.
Ich hätte eine Idee wie wir mehr herausfinden. Du gehst das nächste Mal mit Kopftuch in der hannoverschen Innenstadt shoppen und schilderst uns ob du irgendwelche Unterschiede hast feststellen können?
20.06.2016 19:16
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema: Verfasser Antworten: Ansichten: Letzter Beitrag
  Namensrecht in Österreich nach Trauung in Tunesien Uwe W 0 2.898 12.08.2008 14:17
Letzter Beitrag: Uwe W

  • Teilen
  • Druckversion anzeigen
  • Thema einem Freund senden
  • Thema abonnieren
Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste